Fußballschule Hannover 96 wieder beim TSV Drebber

Social Media Team führt Interview mit Mathias Peinz

Am ersten September-Wochenende findet in Drebber ein Wochendcamp der Hannover 96-Fussballschule statt. Wir vom Social-Media-Team des TSV Drebber haben mit dem Initiator und Jugendtrainer, Mathias Peinz, ein Gespräch geführt.

 

Besondere Monate mit der Corona-Krise in 2020 liegen hinter uns. Wie froh sind Sie, dass die Fußballschule Anfang September stattfinden kann?

Ehrlich gesagt hatten wir im März/April größte Bedenken, dass die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann. Die Fußballschule von Hannover 96 hat aber schon zu diesem Zeitpunkt sehr schnell reagiert und auch eine „Kontaktlos-Variante“ für die Durchführung von Wochenend-Camps erarbeitet. Wir sind also auf alles vorbereitet und freuen uns sehr auf das Wochenende.

 

Es ist bereits das zweite Mal, dass Sie die Fussballschule in Drebber durchführen. Welche Erfahrungen haben Sie bei der ersten Durchführung gemacht?

Die Rückmeldungen nach dem Wochenend-Camp in 2018 waren sehr gut. Die Kinder waren begeistert über die vielen Spielformen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten im Anschluß viele Anfragen, wann denn die nächste Fussballschule stattfinden würde und obwohl wir in diesem Jahr bislang keine richtige Werbung gemacht haben, ist das Wochenende so gut wie ausgebucht.

Konnten Sie als Verein von der Durchführung der Fußballschule in 2018 profitieren?

Zu dem Zeitpunkt des Wochenendcamps in 2018 hatten wir 13 Kinder in den Jahrgängen 2009 bis 2011 in unserer Jugendspielgemeinschaft Drebber/Aschen. Im Nachgang zur Fußballschule   hatten wir einen regen Zulauf. Mittlerweile betreuen wir in der Altersgruppe fast 50 Kinder. In unseren Grundschulen in Aschen und Drebber gibt es kaum ein Kind, dass Lust am Fussball hat und nicht bei uns spielt. Wichtig war, dass wir in Aschen und Drebber die Infrastruktur bereitstellen konnten. Mittlerweile kooperieren wir mit unserem Nachbarort in Dickel und können in den genannten Altersklassen insgesamt 4 Mannschaften melden, die von Birthe Wegener, Manuel Schulz, Tobias Coenen und mir trainiert werden und haben sogar noch Kinder für ein weiters Team. Das ist schon eine bemerkenswerte Entwicklung, bei der uns die Fussballschule von Hannover 96 nicht nur durch das Wochend-Camp unterstützt hat.

Können Sie das konkretisieren?

Hannover 96 unterstützt seine Kooperationsvereine sehr umfassend. So werden beispielsweise Konzepte für den Kinder- und Jugendfußball vor Ort vermittelt. Wir Trainer haben in der Akademie von Hannover 96 an Schulungsmaßnahmen teilgenommen. Die dort vorgestellten Ideen z.b. für die Trainingsgestaltung haben wir versucht, weitesgehend zu übernehmen. Ballkontakte, Erfolgserlebnisse, Spaß und Freude zusammen mit Lerneffekten sind die Faktoren, die Kinder am Fußball begeistern – ganz gleich, ob ein Kind hochtalentiert ist oder etwas weniger Talent mitbringt. Wir versuchen genau diese Dinge in unseren Trainingseinheiten zu vermitteln. Die Trainer und Verantwortlichen der Fussballschule von Hannover 96 unterstützen uns dabei. Es ist eine wirklich tolle Zusammenarbeit. Wir profitieren in unserer Jugendspielgemeinschaft sehr davon.

 

Wie sieht das Angebot eines Wochend-Camps aus und worin unterscheidet es sich von anderen Angeboten?

Oberstes Gebot bei der Hannover 96-Fussballschule ist der Spaß am Fußball, denn die Freude am Kicken ist der Grundbaustein für Erfolg und eine positive sportliche Entwicklung. Wer die aktuellen Entwicklungen in der Presse verfolgt, erkennt, dass Hannover neben München und Frankfurt der Standort in Deutschland ist, der neue und innovative Ideen für den Kinder- und Jugendfußball vorantreibt. Nach den Erfahrungen aus 2018 können wir bestätigen, dass Freude am Fussball sehr gut vermittelt wird. Dabei spielt das Trainerteam eine wichtige Rolle. So werden bei unserem Wochendcamp zwei ehemalige Profis, ein erfahrener Übungsleiter sowie zwei junge, aufstrebende Jugendtrainer mit vor Ort sein.

 

Das Camp beginnt am Freitagnachmittag mit einer Trainingseinheit und endet nach zwei Trainingseinheiten am Samstag mit einem Abschluss am Sonntag. Jedes Kind erhält neben einer kompletten Trainingsausrüstung, einer Trinkflasche und diversen Extras auch einen Ticketgutschein für ein Heimspiel von Hannover 96 (sobald ein Besuch unter „Corona-Bedingungen“ wieder möglich ist). Im Nachgang zum Wochendcamp 2018 haben wir übrigens mit fast 40 Kindern ein Heimspiel besucht. Ein tolles Erlebnis für Eltern und Kinder.

 

Der Preis für das Wochendcamp beträgt 99,96 Euro. Hannover 96 versucht, den Preis möglichst niedrig zu halten, um somit vielen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen. Im Vergleich dazu sind die Preise z.B. bei St. Pauli (ca 20%) oder Werder Bremen (ca 35%) deutlich höher und das ohne einen Gutschein für einen Stadionbesuch – die preislichen Unterschiede sind schon erheblich.

Planen Sie in Zukunft ein weiteres Wochenend-Camp?

Wir haben mit Hannover 96 vereinbart, dass wir versuchen wollen, alle 2 Jahre eine Fussballschule durchzuführen. Wir sind fest überzeugt von der Qualität der Hannover 96-Fussballschule und der besonderen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kinder.

 

Welche Unterstützung haben Sie vor Ort?

Wir freuen uns, dass wir mit der Fa. Koop-Brinkmann aus Drebber einen Partner haben, der uns schon langjährig in der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt und uns mit einem großzügigen Beitrag  die Veranstaltung finanziert.  

Daneben haben wir viele helfende Hände aus den Reihen der Eltern, die das Wochenende mit gestalten.

 

Vielen Dank für das Gespräch. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, sich am Wochenende vom 4.-6. September 2020 ein Bild von der Fussballschule in Drebber zu machen.

Am ersten September-Wochenende findet in Drebber ein Wochendcamp der Hannover 96-Fussballschule statt. Wir vom Social-Media-Team des TSV Drebber haben mit dem Initiator und Jugendtrainer, Mathias Peinz, ein Gespräch geführt.

 

Besondere Monate mit der Corona-Krise in 2020 liegen hinter uns. Wie froh sind Sie, dass die Fussballschule Anfang September stattfinden kann?

Ehrlich gesagt hatten wir im März/April größte Bedenken, dass die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann. Die Fussballschule von Hannover 96 hat aber schon zu diesem Zeitpunkt sehr schnell reagiert und auch eine „Kontaktlos-Variante“ für die Durchführung von Wochenend-Camps erarbeitet. Wir sind also auf alles vorbereitet und freuen uns sehr auf das Wochenende.

 

Es ist bereits das zweite Mal, dass Sie die Fussballschule in Drebber durchführen. Welche Erfahrungen haben Sie bei der ersten Durchführung gemacht?

Die Rückmeldungen nach dem Wochenend-Camp in 2018 waren sehr gut. Die Kinder waren begeistert über die vielen Spielformen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten im Anschluß viele Anfragen, wann denn die nächste Fussballschule stattfinden würde und obwohl wir in diesem Jahr bislang keine richtige Werbung gemacht haben, ist das Wochenende so gut wie ausgebucht.

 

Konnten Sie als Verein von der Durchführung der Fussballschule in 2018 profitieren?

Zu dem Zeitpunkt des Wochenendcamps in 2018 hatten wir 13 Kinder in den Jahrgängen 2009 bis 2011 in unserer Jugendspielgemeinschaft Drebber/Aschen. Im Nachgang zur Fussballschule hatten wir einen regen Zulauf. Mittlerweile betreuen wir in der Altersgruppe fast 50 Kinder. In unseren Grundschulen in Aschen und Drebber gibt es kaum ein Kind, dass Lust am Fussball hat und nicht bei uns spielt. Wichtig war, dass wir in Aschen und Drebber die Infrastruktur bereitstellen konnten. Mittlerweile kooperieren wir mit unserem Nachbarort in Dickel und können in den genannten Altersklassen insgesamt 4 Mannschaften melden, die von Birthe Wegener, Manuel Schulz, Tobias Coenen und mir trainiert werden und haben sogar noch Kinder für ein weiters Team. Das ist schon eine bemerkenswerte Entwicklung, bei der uns die Fussballschule von Hannover 96 nicht nur durch das Wochend-Camp unterstützt hat.

 

Können Sie das konkretisieren?

Hannover 96 unterstützt seine Kooperationsvereine sehr umfassend. So werden beispielsweise Konzepte für den Kinder- und Jugendfußball vor Ort vermittelt. Wir Trainer haben in der Akademie von Hannover 96 an Schulungsmaßnahmen teilgenommen. Die dort vorgestellten Ideen z.b. für die Trainingsgestaltung haben wir versucht, weitesgehend zu übernehmen. Ballkontakte, Erfolgserlebnisse, Spaß und Freude zusammen mit Lerneffekten sind die Faktoren, die Kinder am Fußball begeistern – ganz gleich, ob ein Kind hochtalentiert ist oder etwas weniger Talent mitbringt. Wir versuchen genau diese Dinge in unseren Trainingseinheiten zu vermitteln. Die Trainer und Verantwortlichen der Fussballschule von Hannover 96 unterstützen uns dabei. Es ist eine wirklich tolle Zusammenarbeit. Wir profitieren in unserer Jugendspielgemeinschaft sehr davon.

 

Wie sieht das Angebot eines Wochend-Camps aus und worin unterscheidet es sich von anderen Angeboten?

Oberstes Gebot bei der Hannover 96-Fussballschule ist der Spaß am Fußball, denn die Freude am Kicken ist der Grundbaustein für Erfolg und eine positive sportliche Entwicklung. Wer die aktuellen Entwicklungen in der Presse verfolgt, erkennt, dass Hannover neben München und Frankfurt der Standort in Deutschland ist, der neue und innovative Ideen für den Kinder- und Jugendfußball vorantreibt. Nach den Erfahrungen aus 2018 können wir bestätigen, dass Freude am Fussball sehr gut vermittelt wird. Dabei spielt das Trainerteam eine wichtige Rolle. So werden bei unserem Wochendcamp zwei ehemalige Profis, ein erfahrener Übungsleiter sowie zwei junge, aufstrebende Jugendtrainer mit vor Ort sein.

 

Das Camp beginnt am Freitagnachmittag mit einer Trainingseinheit und endet nach zwei Trainingseinheiten am Samstag mit einem Abschluss am Sonntag. Jedes Kind erhält neben einer kompletten Trainingsausrüstung, einer Trinkflasche und diversen Extras auch einen Ticketgutschein für ein Heimspiel von Hannover 96 (sobald ein Besuch unter „Corona-Bedingungen“ wieder möglich ist). Im Nachgang zum Wochendcamp 2018 haben wir übrigens mit fast 40 Kindern ein Heimspiel besucht. Ein tolles Erlebnis für Eltern und Kinder.

 

Der Preis für das Wochendcamp beträgt 99,96 Euro. Hannover 96 versucht, den Preis möglichst niedrig zu halten, um somit vielen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen. Im Vergleich dazu sind die Preise z.B. bei St. Pauli (ca 20%) oder Werder Bremen (ca 35%) deutlich höher und das ohne einen Gutschein für einen Stadionbesuch – die preislichen Unterschiede sind schon erheblich.

 

Planen Sie in Zukunft ein weiteres Wochenend-Camp?

Wir haben mit Hannover 96 vereinbart, dass wir versuchen wollen, alle 2 Jahre eine Fussballschule durchzuführen. Wir sind fest überzeugt von der Qualität der Hannover 96-Fussballschule und der besonderen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kinder.

 

Welche Unterstützung haben Sie vor Ort?

Wir freuen uns, dass wir mit der Fa. Koop-Brinkmann aus Drebber einen Partner haben, der uns schon langjährig in der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt und uns mit einem großzügigen Beitrag  die Veranstaltung finanziert.  

Daneben haben wir viele helfende Hände aus den Reihen der Eltern, die das Wochenende mit gestalten.

 

Vielen Dank für das Gespräch. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, sich am Wochenende vom 4.-6. September 2020 ein Bild von der Fussballschule in Drebber zu machen.